1.1 Die Terminauswahl-Taktik

Eine sorgfältige Terminauswahl ist der wichtigste Grundstein für die optimale Organisation und 
das Gelingen einer Festlichkeit
. Daher sollten Sie diesem Kapitel Ihre erste und größte 
Aufmerksamkeit schenken!

1) Welche Möglichkeiten bestehen bezüglich der Terminauswahl?

Es lassen sich zwei Gruppen von Festlichkeiten mit Ihren jeweiligen Alternativen unterscheiden:

a) q
Festlichkeiten, bei denen der Termin vorgegeben ist (z.B. Geburtstag, Silberhochzeit).
    q
Die Feier soll am selbigen Tag in den Abendstunden stattfinden.
    q   Es soll in den Festtag "reingefeiert" werden.
    q   Es soll "nachgefeiert" werden (z.B. am folgenden Wochenende).
    q
Es finden mehrere Feiern statt (z.B. Vormittags-Empfang und Feier am Abend).
    q   Es werden mehrere Anlässe zusammengelegt                 

b) q   Festlichkeiten, bei denen der Termin frei wählbar ist (z.B. Hochzeit).
    q   Es soll alles an einem Tag stattfinden (z.B.: vormittags Standesamt, nachmittags Kirche
          und am Abend die (Polter-) Hochzeitsfeier).
    q   Es erfolgt eine Aufteilung auf mehrere Tage (z.B.: Mittwoch: Polterabend, Freitag:
          Standesamt mit Empfang, Samstag: Kirche mit anschließender Feier).
    q
Auch in diesem Fall werden gelegentlich mehrere Anläße zusammengelegt
          (z.B. heiraten die Kinder am Silberhochzeitstag der Eltern, oder zwei befreundete
           oder verwandte Hochzeitspaare veranstalten eine "Doppelhochzeitsfeier").
    q
Die kirchliche Trauung mit anschließender Feier erfolgt erst einige Monate nach
          der standesamtlichen Eheschließung.

    q _______________________________________________________________________

2) Welche Termine werden für Hochzeiten am häufigsten gewählt?

q  Tage von persönlicher Bedeutung (z.B. der Tag des Kennenlernens oder der Verlobung)
q  Tage mit leicht zu merkender Zahlenkombination (z.B.: 8.8.88 oder 20.10.2010)
q  Tage mit "Glückszahlen" (z.B.: 7.7. oder auch Freitag, der 13.!)
q  allgemein: alle Wochenenden in der wärmeren Jahreshälfte außerhalb der Schulferien
q
Meist nur im Jahr der Feier ideal sind Wochen, in denen gesetzliche Feiertage auf einen Wochentag
      fallen, und so z.B. den auswärtigen Gästen einen Kurzurlaub ermöglichen
      (z.B. das Pfingstwochenende und die Tage um Christi Himmelfahrt).
q
  Auch für die Folgejahre ideal sind Hochzeitstage, die vor einem gesetzlichen Feiertag liegen, der an
       ein bestimmtes Datum gekoppelt ist (z.B.: 30.4., 2.10., 31.12.). Sie kommen nach jedem Hochzeitstag
       (und auch jeder Hochzeitsnacht) in den Genuss eines freien Tages (Gesetzesänderungen vorbehalten!).
q
  Am Samstag der Zeitumstellung auf Winterzeit verlängert sich Ihre Hochzeitsnacht um eine Stunde, 
       dementsprechend ungünstig ist der Samstag der Zeitumstellung auf Sommerzeit.

q
  __________________________________________________________________________________

3) Welche weiteren Faktoren könnten eine endgültige Terminauswahl noch beeinflussen?


Generell lässt sich sagen, daß vor einer endgültigen Terminauswahl einige grundsätzliche planerische
Überlegungen angestellt werden sollten. Im Idealfall erfolgt danach eine Terminauswahl so langfristig,
dass Ihnen bei allen Organisationspunkten genügend Zeit zum Überlegen und bei allen Entscheidungen
eine freie Auswahl verbleibt.

zeitlich vorzuziehende Organisationspunkte

Informationen eingeholt am

mögliche Termine

reserviert am

verbindlich zugesagt am

Räumlichkeiten

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Musik

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Standesamt

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Kirche

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Fotograf

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Video

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Verhinderungen wichtiger Gäste

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eigener Urlaub

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4) Wie lassen sich die folgenden Übersichten für die Terminauswahl und die Arbeitsplanung nutzen?

Die "Kunst" einer guten Planung besteht u.a. darin, eine Globalplanung in immer konkreter werdende
Detailplanungsschritte zu unterteilen. Auf der vorherigen Seite haben Sie sich bereits mit den zeitlich 
vorzuziehenden
Organisationspunkten beschäftigt. Diese sollten Sie nun in die Zeilentitel der 
Gesamtübersicht 1.3 übertragen. Darunter ergänzen Sie die übrigen Punkte. In die Spaltentitel können 
Sie z.B. die nächsten 24 Monate (oder Wochen: 1. KW = 1. Kalender-Woche usw.) eintragen. 
Planungsskizzen nach dem folgenden Muster geben Ihnen einen hervorragenden Zeit-Überblick über den
Stand aller Ihrer Aktivitäten. Um einen umfassenden Überblick zu erhalten, mußte der Platz für 
Eintragungen knapp gehalten werden. Arbeiten Sie daher mit Abkürzungen. Kleinbuchstaben bedeuten 
jeweils eine geplante und Großbuchstaben eine tatsächlich ausgeführte Aktivität:

a,A = Angebote oder Unterlagen einholen
v,V = Vergleichs- oder Bearbeitungsphase der Angebote / Unterlagen
e,E = Entscheidung verbindlich getroffen (und - wenn vereinbart - schriftliche Bestätigung erhalten!)

Beispielübersicht:

6/09

7/09

8/09

9/09

10/09

11/09

12/09

1/09

2/09

3/09

4/09

Räumlichkeiten

a

A

v,e

V,E

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Musik

A

a

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V

v

e

E

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Standesamt

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a,v,e

.

A,V

.

E

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.

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Danach stehen Ihnen für die schrittweise Verfeinerung Ihrer Planungen Jahres-, Halbjahres-, Quartals-,
Monats-, Wochen-, Tages- und Stundenpläne zur kombinierten Nutzung zur Verfügung.


Mögliche eigene Termine:

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_________________________________________________________________________________

_________________________________________________________________________________

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Ausgewählte Termine:

Feier 1 (z.B. Polterabend): __________________________________________________________

Datum: __________________________________ , d. _______/_______/________

Feier 2 (z.B. Hochzeit): _____________________________________________________________

Datum: __________________________________ , d. _______/_______/________

Feier 3 (z.B. Empfang): _____________________________________________________________

Datum: __________________________________ , d. _______/_______/________

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