2.3 Die Raum-Endauswahl (für die Feier Nr. )
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zu Restaurants, Hotels und sonstige Locations
sind über
folgenden Link zu erklicken:
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1) Wie lassen sich
die Ergebnisse der vorherigen Kapitel für die endgültige Entscheidung nutzen?
Als Ergebnis Ihrer persönlichen Marktanalyse nach
dem Muster der vorherigen Kapitel sollten Sie jetzt
eine Rangliste derjenigen Räumlichkeiten
besitzen, die Ihre Vorgaben am besten erfüllen. Die wichtigsten
Daten für die
Kontaktaufnahme können Sie in die folgenden Zeilen eintragen, falls Ihnen kein
Ausdruck
einer Computeranalyse vorliegt (dieser lässt sich hier abheften oder
aufkleben!):
Saal 1: ____________________________________________________________________________
Saal 2:
____________________________________________________________________________
Saal 3:
____________________________________________________________________________
| Priorität | Kriterium | Saal 1 | Saal 2 | Saal 3 |
| 1. Kapazität | ||||
| 2. Geographische Lage | ||||
| 3. Preisniveau | ||||
| 4. Serviceniveau | ||||
| 5. Übernachtungsmöglichkeiten | ||||
| 6. Tanzfläche | ||||
| 7. Bühne | ||||
| 8. Sektbar | ||||
| 9. Beleuchtung | ||||
| 10. Zeitbeschränkung | ||||
| 11. Lautstärkenwahl | ||||
| 12. Sonstige Beeinträchtigungen | ||||
| 13. Klimatisierung | ||||
| 14. Akustik | ||||
| 15. Einrichtungsstil | ||||
| 16. Ausblick | ||||
| 17. Terrasse | ||||
| 18. Poltern | ||||
| 19. Babyraum | ||||
| 20. Parkmöglichkeiten | ||||
| 21. Probeessen | ||||
| 22. Niveau des Beratungsgesprächs | ||||
Die Zusage
erhalten hat Saal Nr. _____
am ______/______/________ .
Die Zusage wurde __ schriftlich
__ mündlich bestätigt
am ______/______/________ .
2) Was sollte man vor der endgültigen Entscheidung noch beachten?
Bevor Sie nun jedoch in die Zeile "Raum"
der "Gesamtübersicht der Organisationsaktivitäten"
(Kapitel 1.3) ein
großes "E" für "Entscheidung verbindlich getroffen"
eintragen, sollten Sie sich vielleicht
noch einmal kurz für die Gründe
interessieren, die gelegentlich nachträglich zu Unstimmigkeiten oder
zum Zwang
einer Neuauswahl der Räumlichkeiten führen können:
a) Räumlichkeiten, die zu Vereinen etc. gehören, stehen diesen meist per
Pachtvertrag für eine
bestimmte Anzahl an Tagen pro Jahr für eigene
Veranstaltungen zur Verfügung. Lassen Sie sich bei
dieser Art von Räumlichkeiten
bestätigen, dass Sie mit Ihrer Zusage auch einen uneingeschränkten
Anspruch
auf diesen Termin erhalten. Es hat Fälle gegeben, bei denen die Buchung 12
Monate im
voraus erfolgte, kostspielige Einladungen verschickt wurden
und der Veranstalter 6 Monate vor der
Festlichkeit vom Wirt erfuhr, dass sein
Verpächter den Raum an diesem Tag per Vorrechtsklausel
leider selbst in
Anspruch nehmen wird.
b) Besitzt ein Saalbetrieb mehrere Räumlichkeiten, die sich für Festlichkeiten
eignen, besteht natürlich
ein wirtschaftliches Interesse, diese Räumlichkeiten
auch je Veranstaltung mit einer ausreichenden
Gästezahl zu belegen. Damit Sie
im Falle einiger Absagen Ihrer Gäste nicht plötzlich in den kleineren
Raum
"versetzt" werden, der Ihnen eventuell nicht so gut gefällt, sollten
Sie klare Absprachen treffen,
an welchen Umsatz und welche Gästezahlen die
Raumvergabe gebunden ist. Bedenken sollten Sie
aber auch, dass eine Anpassung
des Raumes an eine geänderte Gästezahl auch von Vorteil sein kann.
Sie müssten
in diesem Fall Ihre Raumvorstellungen gegebenenfalls auch bei den Alternativräumen
testen.
c) Es hat auch schon unterschiedliche Ansichten darüber gegeben, wann eine
Buchungszusage denn
nun verbindlich gegeben worden ist. Dies hatte dann z.B. zur
Konsequenz, dass derjenige, der nur
mündlich mit "wenn ich aus dem Urlaub
zurückkomme, machen wir alles klar!" zugesagt hatte,
sich nach dem Urlaub
plötzlich einer schriftlichen Eintragung eines anderen Veranstalters geschlagen
geben mußte. Bei einer leicht verärgerten kritischen Nachfrage stellte sich
dann heraus, dass
Ansprechpartner A, mit dem die mündliche Absprache erfolgte,
kurz darauf selbst in den Urlaub ging
und die Raumvergabe von Ansprechpartner B weitergeführt wurde, der wiederum nichts von der
Reservierung bei
Ansprechpartner A wusste und so in gutem Glauben den Raum für den betreffenden
Termin leider verbindlich an andere Interessenten vergab. Man merke sich:
Vertrauen ist gut, bei
wichtigen Entscheidungen ist die Schriftform jedoch oft
die bessere!
d) Sie haben es gemerkt, eben wurde es etwas kompliziert. Ähnliche Verwirrungen
können auch bei
anderen Organisationsabsprachen mit der Gastronomie auftreten,
wenn Sie z.B. das erste Gespräch
mit dem Inhaber, das zweite Gespräch mit dem
Veranstaltungsleiter und das dritte Gespräch mit der
Sekretärin des Veranstaltungsleiters führen. Der vierte im Bunde, nämlich der arme
Bankettleiter,
der Sie während der Feier verantwortlich betreut (und den Sie
vielleicht bei dieser Gelegenheit erst
kennenlernen), darf dann versuchen, den
von 3 Handschriften bis auf den letzten Quadratmillimeter
vollgeschriebenen DIN
A 4 - Absprachebogen bis in alle Einzelheiten richtig zu interpretieren.
Was Sie
nur mündlich abgesprochen haben, kann er nicht wissen. Und schnell mal
nachfragen kann
er auch nicht, weil die anderen 3 Beteiligten schon im
wohlverdienten Wochenende sind.
Als Konsequenz daraus sollten Sie sich bei Ihren Absprachen möglichst nur an
einen Ansprechpartner
halten. Ihr persönliches Erscheinen sollten Sie auch
vorher anmelden, damit Sie nicht warten müssen
oder nur kurz
"abgefertigt" werden können.
e) Es kommt auch gelegentlich vor, dass der von Ihnen ausgewählte Raum zum
Zeitpunkt Ihrer
Festlichkeit einen neuen oder gar keinen Betreiber mehr hat. Für
den Fall des Betreiberwechsels
müssen Sie sich fragen, ob Sie auch dem neuen
Betreiber Ihr Vertrauen schenken möchten.
Im zweiten Fall haben Sie keine
andere Wahl, als sich unverzüglich nach Ersatz umzuschauen.
Die einzige Chance,
die Gefahr einer plötzlichen Betriebsaufgabe (z.B. durch Konkurs) rechtzeitig
zu erkennen, besteht darin, die Augen und Ohren offenzuhalten für das,
"was man über den
betreffenden Raum so erzählt".
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