3.1
Kulinarische Vorüberlegungen (für die Feier Nr. )
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zu Restaurants, Hotels und sonstige Locations
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folgenden Link zu erklicken:
www.hochzeitslinks.de/saal.htm
Bevor Sie die einzelnen Gaumenfreuden endgültig
zusammenstellen, sollten Sie sich mit einer
wichtigen Frage beschäftigen, die
den Gesamtablauf der Feier entscheidend beeinflussen kann:
1) Inwieweit beeinflussen die kulinarischen Absprachen die Zeiteinteilung der
Festlichkeit?
Zur Einstimmung auf diese Frage folgt hier eine
Skizze von zwei extremen Varianten:
Variante A, Das "Ruck-Zuck-Essen":
Sektempfang ab 18 Uhr * ab 18:15 Uhr begeben sich die
Gäste zum Büfett, an dem ein warmer
Braten und zwei Salate angeboten werden *
um 19:00 Uhr wird der Tanz eröffnet * für den
"späten Hunger"
stehen Salzstangen und Kartoffelchips auf den Tischen * die letzten Gäste
verlassen um 6 Uhr den Saal - stop -
Variante B, Das Menü:
Sektempfang ab 18 Uhr * da sich einige Gäste verspäten,
begeben sich die Gäste statt um
19:00 Uhr erst um 19:30 Uhr zu Tisch * um 19:45
Uhr wird der Vorspeisenteller serviert *
20:15 Uhr: der Vorspeisenteller wird
abgeräumt * 20:30 Uhr: der Wein wird eingeschenkt *
20:40 Uhr: die Begrüßungsrede
wird gehalten * 20:45 Uhr: die Suppe wird serviert *
21:05 Uhr: die Suppenteller
werden abgeräumt * 21:15 Uhr: der 1. Teil der Festzeitung wird
vorgelesen *
21:45 Uhr: der Hauptgang wird serviert * 22:55 Uhr: der Hauptgang wird abgeräumt
*
23:00 Uhr: ein "Verdauungs-Schnaps" wird ausgeschenkt * 23:15 der 2.
Teil der Festzeitung
wird vorgelesen * 23:30 Uhr: die Traumschiff-Melodie
erklingt und die Eisbombe wird serviert *
23:50 Uhr: die Eisbombe wird abgeräumt
* 23:59 Uhr: Kaffee und Gebäck schließen den ersten
Teil des Festmahls krönend
ab * 0:15 Uhr: die Tische werden schnell gesäubert * 0:20 Uhr: der
Tanz wird eröffnet
* 0:32 Uhr: nach der 1. Tanzrunde benötigen die Gastgeber 8 Minuten,
um sich
von den älteren Gästen zu verabschieden * 0:40 Uhr: die Freunde präsentieren
ihren
Vortrag zu Ehren der Gastgeber * 1:01 Uhr: die zweite Tanzrunde findet
statt (aber ohne die Freunde,
denn diese hatten sich für Ihren Vortrag
verkleidet und müssen sich jetzt erst wieder umziehen) *
1:15 Uhr: einige Gäste
mit einem längeren Heimweg verlassen die Feier * 1:20 Uhr: mit etwas
Verspätung
wird das Mitternachtsbuffet eröffnet, im Angebot: Gulaschsuppe, Fischplatte,
Käseplatte,
diverse Salate, Brot, Torten, Kuchen und Kaffee * 1:49 Uhr: der Gastgeber teilt
dem
Musiker mit, daß seine Gäste wohl langsam etwas müde geworden sind, er möchte
bitte um
2:00 Uhr Feierabend machen * 1:51 Uhr: die dritte und letzte Tanzrunde
beginnt * 1:59 Uhr:
die Feier endet mit dem Titel: "So ein Tag, so
wunderschön wie heute ... " - stop -
Die Zeiteinteilung Ihrer Feier können Sie nun anhand der folgenden Fragen grob
festlegen:
2) Welches Zeitverhältnis von Speisen, Vorträgen, Zeit für Gespräche und
Tanz wünschen Sie?
Speisen: ______ % Vorträge: ______ %
Gespräche: ______ %
Tanz: ______ %
3) Wieviel Gesamtzeit steht der Feier zur Verfügung?
ca. _________ Stunden
4) Welche Überlegungen lassen sich zu den einzelnen Variationen der
Zeiteinteilung anstellen?
a) Beginn der Festlichkeit: ca. _____:_____ Uhr
Ein früher Beginn ermöglicht eine längere Gesamtdauer der Feier oder ein früheres
Ende bei gleicher
Gesamtdauer. Es muß allerdings damit gerechnet werden, dass
einige Gäste dann verspätet eintreffen.
b) Dauer des Empfangs: ca. _______ Minuten
Von 5 bis 90 Minuten sind alle Varianten schon gewählt worden. Es kommt in
diesem Fall darauf an,
wie pünktlich Ihre Gäste erscheinen, und ob Sie auch
noch bis auf den letzten Gast warten möchten.
Zeit vom Einnehmen der Sitzplätze
bis zum Beginn des Essens:
ca. _______ Minuten
Auch diese Phase einer Feier ist schon 2 Minuten oder 20 Minuten lang gewesen.
d) Menü oder Buffet: q Menü q Buffett q gemischt
Bei
einem Menü kommen bekanntlich die Speisen zum Gast, bei einem Buffet ist es
umgekehrt.
Insofern ist das Menü die bequemere und vielleicht auch
"feierlichere" Art des Speisens. Ein Buffet
nimmt dagegen meist weniger Zeit in Anspruch und verhindert das Ermüden durch
langes Sitzen
und ausgehenden Gesprächsstoff. Denkbar ist auch eine gemischte Form aus Menü
und Buffet:
So werden z.B. die Suppe und das Eis serviert, während der Hauptgang als Buffet
aufgebaut ist.
e) Zeitliche Einflußgrößen
des Menüs / Buffets:
Die
Dauer eines Menüs wird entscheidend von der Anzahl der Gänge und den Pausen
zwischen
den Gängen beeinflusst. Die Pausen zwischen den Gängen richten sich nach der
Kapazität der Küche,
der Schnelligkeit des Servicepersonals und der Länge möglicher Vorträge. Bei
einem Buffet steigt mit
der Vielfält des Angebots auch die "durchschnittliche Füllzeit"
eines Tellers. Zitat des vor Ihnen
stehenden Gastes, der seit zwei Minuten Ihren Zugriff auf den Lachs verhindert:
"Puh, ich kann mich
gar nicht entscheiden, es ist alles so schön bunt hier!" Bei großen Gästezahlen
hat es sich bewährt,
statt eines großen Buffets mehrere identische "Buffet-Inseln"
aufzubauen. (Der Computerfachmann
würde hier von der "Möglichkeit eines parallelen Zugriffs" sprechen,
die die Wartezeiten erheblich
verkürzen kann.)
f) Dinner-Dancing:
Insbesondere
bei mehrgängigen Menüs bietet sich die Überlegung an, den Tanz nicht erst
nach
dem letzten Gang zu eröffnen. Bei einem "Diner-Dancing" besteht für
die Gäste zwischen allen
(oder ausgewählten) Gängen die Möglichkeit, zu dezenter Musik einige
"gepflegte" Tänze auf das
Parkett zu legen. (Im Klartext: Die Musik heizt noch nicht so ein, daß beim nächsten
Gang die
Schweißperlen auf den Teller tropfen!)
g) Mitternachtsimbiss:
Genauso
wichtig wie die Zusammenstellung der kulinarischen Genüsse zur späten Stunde
ist
die Wahl des richtigen Zeitpunkts. Ist der Zeitpunkt zu früh, hat vielleicht
noch keiner wieder Hunger
oder es ist noch keine richtige Stimmung aufgekommen. Ist er dagegen zu spät,
sind vielleicht einige
Gäste schon auf dem Heimweg. Sie sollten sich also eine gewisse Flexibilität
bewahren und die
Entscheidung von dem Beginn des Tanzes und der allgemeinen Stimmungslage abhängig
machen.
Folgende Möglichkeiten bieten sich alternativ oder einander ergänzend an:
q Kaffee q Kuchen q Torten q Hochzeitstorte
q Suppe q belegte Brote q Salate
q Wenn es zu Beginn ein Buffet gab, besteht die Möglichkeit, dieses noch einmal freizugeben.
q Wenn es zu Beginn ein
Buffet gab, besteht die Möglichkeit, es den ganzen Abend geöffnet
zu lassen.
Zu entscheiden ist auch, ob derweil eine längere Tanzpause eingelegt werden soll:
q Der Tanz soll zum Mitternachtsimbiß für ca. _______ Minuten unterbrochen werden.
q Es soll keine längere Tanzpause eingelegt werden.
Notizen
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